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Nachrichten 3. Sonntag in der Passionszeit (Judika)
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3. Sonntag in der Passionszeit (Judika)
Predigt
Gebet
Vater unser
Segen

Wochenspruch

Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse,
sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele

(Matthäus 20,28)
  


  
Tageslosung für den 29. März 2020

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus,
der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes,
der uns tröstet in aller unserer Bedrängnis.

(2. Korinther 1,3-4)
  
  

Ihr Lieben in der Heimat,

mit der Tageslosung grüße ich Euch in herzlicher Verbundenheit. Gerne hätte ich heute gemeinsam mit Euch in gewohnter Weise Gottesdienst gefeiert und vertraute Menschen wiedergesehen. Uns ist bewusst, dass das in der derzeitigen Krisensituation nicht möglich ist.

Sorge und Fürsorge bestimmen unseren Alltag. Vieles, was wir als selbstverständlich betrachtet haben, hat sich verändert: Wir geben uns nicht mehr die Hand, wir halten Abstand, verzichten auf eine herzliche Umarmung, sprechen durch Glasscheiben miteinander. Der spontane Besuch zu Hause oder bei Menschen, die uns am Herzen liegen, ist vorerst nicht möglich. Das Einkaufsverhalten hat sich verändert und treibt mitunter seltsame Blüten. Mit manchen Dingen kann ich mich arrangieren. Anderes fällt mir immer schwerer, je länger diese Ausnahmesituation anhält.

Mit mir sehnen sich viele Menschen, dass wir bald wieder zur Normalität zurückkehren können. Allerdings glaube ich, dass es eine andere Normalität sein wird. Jede Krisenzeit hinterlässt Spuren: wirtschaftlich, politisch, aber auch ganz persönlich. Der Blick auf das Leben verändert sich. Wichtig und unwichtig sortiert sich neu. Eine Krise ist ein Wendepunkt, der dem Leben eine neue Richtung gibt. Welche Richtung das sein wird, liegt auch an uns – wie wir jetzt miteinander umgehen, wie einsichtig und fürsorglich wir uns verhalten. Aber auch welche Möglichkeiten und Chancen wir entdecken, um gut gemeinsam durch diese Zeit zu kommen. Ich wünsche Ihnen und Euch in diesen Tagen und Wochen Erfahrungen von Fürsorge, Trost, Hoffnung und Gottvertrauen.

In der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen und verbunden mit guten Wünschen und Gebeten grüßt aus Kassel
  
  
Ihr/Euer

Dieter Dersch





Erstellt am Sonntag, 29. März 2020
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 29. März 2020